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Auslandsstudium

Das Institut für Religionswissenschaft hat mit einigen ausländischen Universitäten ein Austauschprogramm für Studierende vereinbart. Je nach Universität können dort 1-2 Semester Religionswissenschaft studiert werden. Mögliche Standorte sind derzeit Odense (Dänemark, dänischsprachig), Lausanne (Schweiz, französischsprachig), Luzern (Schweiz, deutschsprachig) und Stockholm (Schweden, schwedisch oder englisch)..

Die Standorte und ihre Angebote  

Wenn Sie sich für einen dieser Standorte interessieren, hier sind einige erste Informationen zu den Universitäten und zum Studium der Religionswissenschaft.

Odense

Odense ist mit 190.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Dänemarks. Die University of Southern Denmark bietet einen Bachelor und einen Master Religion an (nur in dänischer Sprache!). Der Bachelor Religion führt in verschiedene Religionen ein, wobei der Fokus auf die jeweils umgebenden sozialen und kulturellen Bedingungen gerichtet wird. Die Ausrichtung ist betont nicht-theologisch. In diesem Sinne sind grundlegende Fragen leitend: Warum gibt es Religionen? und was sind Religionen wirklich? Der Master Religion lässt Spielraum für unterschiedliche sowohl historische als auch gegenwartsbezogene Schwerpunkte. In zwei Grundrichtungen werden Kompetenzen vermittelt: ein allgemeines wissenschaftliches Studium der Religionen und eine didaktische Ausrichtung für die Lehramtsausbildung. Angebote gibt es auch zu den Themen Religion und Medien und Populäre Religion.

Weiteres unter:

www.sdudk/en/uddannelse/bachelor/religion

www.sdudk/en/uddannelse/kandidat/religion

Verfügbar: 1 Platz für 5 Monate

Luzern

Gemessen an der Einwohnerzahl (50.000) ist Luzern eine kleine Stadt. Durch ihre Lage in der deutschsprachigen Zentralschweiz, durch Tourismus und Zuwanderung hat sie aber internationales Flair. Unmittelbar am Vierwaldstätter See befindet sich das neue Gebäude der noch jungen Universität Luzern. Mit etwa 2.800 Studenten ist es eine kleine Universität, die mit dem Institut für jüdisch-christliche Forschung aber auch international renommiert ist. Ursprünglich aus einer Theologischen Fakultät hervorgegangen, verfügt die Universität jetzt auch über eine eigenständige Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, der das Seminar für Religionswissenschaft angeschlossen ist. Schwerpunkte sind Themen zum Islam, Hinduismus und Buddhismus und ihre globale Präsenz. Theorien und Methoden, besonders auch empirische Methoden gehören zum Studiengang. Der BA-Studiengang ist breit angelegt und vermittelt historische Kenntnisse wie auch Theorien. Zudem gibt es einen MA-Studiengang Religion – Wirtschaft – Politik in Kooperation mit den Universitäten in Basel und Zürich.  

Verfügbar: 2 Plätze für jeweils bis zu 18 Monate

Weiteres unter:

www.unilu.ch/deu/religionswissenschaftliches_studienangebot_77090.html

Lausanne

In der französischsprachigen Westschweiz liegt die Stadt Lausanne. Mit ihren 130.000 Einwohnern ist sie eine der größeren Städte in der Schweiz. In unmittelbarer Nähe des Genfer Sees liegt die Lausanne University, die eine Faculté de théologie et de sciences des religions beherbergt. Die interdisziplinär angelegten BA und MA en sciences des religions enthalten in ihren Curricula ein breites Angebot zum Thema Religion, sowohl in religionsgeschichtlicher Hinsicht (wozu neben den Weltreligionen auch Angebot zu esoterischen Strömungen und moderne Spiritualität gehören) als auch in Theorien und Methoden der Religionsforschung, wobei die Religionspsychologie und die Anthropologie neben soziologischen Fragen (Migration) eine große Rolle spielen.    

Verfügbar: 1 Platz für 9 Monate

Weiteres unter:

www.unil.ch/ftsr/page69083.html

Stockholm

Södertörns Högskola ist die zweite große Universität in Stockholm und liegt im Stockholmer Süden. 2018 waren über 10.000 Studierende eingetragen. Sie zeichnet sich durch eine diverse Studierendenschaft und eine vor allem in den Sozial- und Kulturwissenschaft stark interdisziplinär ausgerichteten Forschung aus. Die Religionswissenschaft gehört in Södertörn zur School of Historical and Contemporary Studies. Sie arbeitet vor allem ethnographisch mit einem Schwerpunkt auf Religion in Gegenwarteskulturen.

Verfügbar: 1 Platz für 5 bis 10 Monate

Weiteres unter:

https://www.sh.se/english/sodertorn-university/research/our-research/the-study-of-religions

Die Finanzierung eines Auslandstudiums

Aufgrund der Austauschverträge entfallen die oft beträchtlichen Studiengebühren. Der Aufenthalt (Fahrt, Unterkunft, Aufenthalt) muss selbst finanziert werden. Um diese Kosten erträglich zu halten, gibt es für alle, die ein Auslandsstudium im Rahmen der Austauschverträge absolvieren für die Zeit des Aufenthalts einen Mobilitätszuschuss von 159 bis 261 EUR pro Monat. Über weitere Finanzierungsmöglichkeiten informiert Sie das Hochschulbüro für Internationales unserer Universität:

www.uni-hannover.de/de/studium/im-studium/international/outgoing/finanzierung-auslandsaufenthalt

Verlauf einer Bewerbung

Für eine Bewerbung auf einen dieser Plätze empfiehlt sich zunächst ein Informationsgespräch mit der Koordinatorin des Faches Dr. Carmen Becker, um zu erfahren, welche Möglichkeiten es an welchen Universitäten gibt und um allgemeine Fragen zu Aufenthalt, Finanzierung, Unterbringung und zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu klären.

Für die Bewerbung um einen Auslandsstudienplatz muss Folgendes beachtet werden: Die Bewerbung muss bis zum 22.01. bei der Koordinatorin (Dr. Carmen Becker) eingegangen sein und erfolgt zum folgenden Wintersemester. Später eingehende Bewerbungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Zu einer vollständigen Bewerbung gehört ein aktueller Ausdruck der bisherigen Studien- und Prüfungsleistungen (für Masterstudierende eine Kopie des BA-Zeugnisses) und ein Schreiben in dem Sie Gründe dafür anführen, die ein Auslandstudium für Sie notwendig oder interessant machen (Wahl des Standortes, persönliche Interessen, Sprachen, Themen für Abschlussarbeiten, Berufsperspektiven). Der Auswahl der Kandidaten und Kandidatinnen werden vor allem Noten, Motivation und Sprachkenntnisse als Kriterien zugrunde gelegt.

Alle weiteren Schritte erfolgen dann, wenn die Auswahl der Bewerber und Bewerberinnen durch die Koordinatorin des Instituts für Religionswissenschaft erfolgt ist. Die Details werden Ihnen dann jeweils Schritt für Schritt erklärt. Hier nur eine Übersicht über den folgenden Verlauf. Zunächst müssen Sie bis zum 15.02. ein Online-Formular des Hochschulbüros für Internationales ausfüllen (das der Homepage des HI zu entnehmen ist). Die Koordinatorin schickt dem Hochschulbüro bis zum 15.02. eine Liste mit den ausgewählten Kandidaten und Kandidatinnen. Das Hochschulbüro nimmt anschließend Kontakt mit der Partneruniversität auf und nominiert Sie für den Studienplatz. Ihre Aufgabe besteht in der Zwischenzeit darin, sich über das Studienangebot der Partneruniversität zu informieren und ein weiteres Formular, das mit der Partneruniversität vereinbarte „Learning Agreement“, auszufüllen. Darin tragen sie solche Veranstaltungen der Partneruniversität ein, die sie belegen würden, um die geforderten Prüfungsleistungen zu bekommen. Diese werden Ihnen dann für Ihr Studium hier in Hannover angerechnet. (An allen Partneruniversitäten sind Prüfungsleistungen Pflicht, Studienleistungen ohne Prüfungen gibt es nicht). Hat die Partneruniversität Ihrer Bewerbung zugestimmt (was in der Regel der Fall ist), müssen Sie sich nun offiziell an der Partneruniversität bewerben. Auch dafür gibt es entsprechende Formulare, die die Partneruniversität zur Verfügung stellt bzw. von Ihnen bei der Partneruniversität erfragt oder recherchiert werden müssen. Ist die Bewerbung abgeschlossen, können Sie auch ein ERASMUS-Stipendium beantragen.

Über folgende Internetadresse des Hochschulbüros für Internationales können Sie genauere Informationen zu allen Details erhalten:

https://www.uni-hannover.de/de/studium/im-studium/international/auslandsaufenthalt-outgoing/

Partneruniversitäten mit religionswissenschaftlichem Angebot 

Studienpraktika

Seit Beginn des akademischen Jahres 2007/08 werden durch das Erasmusprogramm, neben Studienaufenthalten, auch Studienpraktika in Europa finanziell unterstützt. Es können Pflichtpraktika, sowie freiwillige Praktika gefördert werden.  Weitere Informationen erhalten Sie über www.uni-hannover.de/de/studium/im-studium/international/auslandsaufenthalt-outgoing/praktika

Erfahrungsberichte

Hier finden sich einige Erfahrungsberichte:

 Vanessa Semme / Glasgow 

 Katharina Meinecke / Cork