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Fachspezifische Anlage, Prüfungs- und Studienordnung

Prüfungsordnungen (PO) regeln das Studium in einem Studiengang. Ein allgemeiner Teil regelt die übergreifenden Bedürfnisse des Studiums wie die Regelstudienzeit oder die Regelungen bei Prüfungen hinsichtlich Anmeldung, Rücktritt, Versäumnis oder Täuschung. Sind mehrere Fächer beteiligt, finden sich als Anlage der Prüfungsordnung an derem Ende die Fachspezifischen Anlagen jedes Studienfaches. Im Fächerübergreifenden Bachelorstudiengang hat bspw. das Fach Religionswissenschaft / Werte und Normen eine eigene fachspezifische Anlage. Ihr kann entnommen werden, welche Module studiert werden müssen, wie viele Leistungspunkte und welche Prüfungsleistungen den Modulen zugeordnet sind. Nur was in der PO verkündet ist, von der die fachspezifische Anlage ein Teil ist, ist bindend und für Lehrende und Studierende gleichsam verbindlich! Unklarheiten hinsichtlich Prüfungen oder Modulen sind in erster Linie in der PO nachzuschlagen. Auf der Seite Dokumente finden sich die Verweise zu den unterschiedlichen Ordnungen.

In der Vergangenheit gab es zudem sogenannte Studienordnungen (StO), die jedoch fortan keine Relevanz mehr haben. Finden sich online ältere Dokumente dazu, ist diesen keine Beachtung mehr zu schenken.

Leistungspunkte (Credit Points)

Leistungspunkte sind eine Verrechnungseinheit für Zeit- bzw. Arbeitsaufwand (work load). Ein Leistungspunkt steht für einen work load von 30 Arbeitsstunden. Die Vergabe der LP erfolgt nach den Richtlinien des ECTS (=European Credit Transfer System).
Für jede regelmäßig besuchte Veranstaltung und für jede Studien- und Prüfungsleistung kann man sogenannte Leistungspunkte erhalten. Diese sollen den zeitlichen Aufwand für den Besuch der Veranstaltungen, die jeweilige Vor- und Nachbereitung und spezielle Leistungen abbilden.
Innerhalb des Bachelorstudiums müssen 180 LP erbracht werden. Mit 120 LP ist es möglich die Bachelorarbeit anzumelden. Nach der Prüfungsordnung 2009 benötigt man 150 LP um sich für einen Masterstudiengang an der LUH bewerben zu können. Bei einer Bewerbung für einen Masterstudiengang an einer anderen Universität kann eine andere Höhe der LP notwendig sein.
Zur Anmeldung der Masterarbeit müssen, nach der PO 2009, 75 LP erreicht sein.

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Module

Zu einem Modul werden mehrere inhaltlich und methodisch aufeinander bezogene Lehrveranstaltungen zusammengefasst, die zeitlich begrenzt sind und die gleichen Qualifikationsziele haben.
Welche Module belegt werden müssen, ist in den Prüfungsordnungen bzw. deren Fachspezifischen Anlagen jedes Studiengangs festgelegt.
Ein Modul ist bestanden, wenn die angegebenen Leistungspunkte aus zugeordneten Studien- und Prüfungsleistungen erreicht und die vorgegebenen Lehrveranstaltungen belegt wurden.
Modulinhalte werden im Modulhandbuch beschrieben.

Modulhandbuch- und beschreibungen

In einem Modulhandbuch werden die Modulbeschreibungen eines Studienfaches gesammelt. Modulbeschreibungen geben Auskunft über die Lern- und Kompetenzziele in einem Modul, über die zum Modul gehörigen Lehrveranstaltungen, Studien- und Prüfungsleistungen etc.

Prüfungsleistung

Die Prüfungen in den B.A. und M.A. Studiengängen, an denen die Religionswissenschaft beteiligt ist werden als sogenannte Modulprüfungen in Form studienbegleitender Prüfungen durchgeführt. In der Regel wird jedes Modul durch Prüfung abgeschlossen (Ausnahmen regeln die PO). Die Prüfungsleistungen der einzelnen Module werden benotet und fließen in die Gesamtabschlussnote ein. Wichtig bei den Prüfungen ist: Es gelten feste Fristen für die Anmeldung zu Prüfungsleistungen und für die Durchführung und Benotung der Prüfungsleistungen.

ausführliche Erläuterung

Die Bestimmungen für Prüfungsleistungen werden durch die jeweiligen Prüfungsordnungen geregelt.

Studienleistung

Eine Studienleistung ist eine unbenotete Leistung, die in den meisten Veranstaltungen erbracht werden muss. Studienleistungen sind zumeist aktive Teilnahme (inkl. Vor- und Nachbereitung), kleinere schriftliche und mündliche Arbeiten, wie Essays, Referate, Übungen oder auch Klausuren. Sie werden in §14 des Allgemeinen Teils der Prüfungsordnung 2009 (PO 2009) definiert. Die zu erbringenden Studienleistungen werden von den Lehrenden in Absprache mit den Studierenden spätestens mit Beginn der Lehrveranstaltung festgelegt.

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Stud.IP

Stud.IP ist eine online-Plattform. Dort kann man sich für Veranstaltungen anmelden, Informationen und Texte zur Lehrveranstaltung abrufen, und eigene Ergebnisse präsentieren. Die Zugangsdaten stehen auf den Immatrikulationsinformationen, die zu Beginn des Semesters an die Studierenden versandt werden. Für weitere Freischaltungen und Informationen ist das RRZN (Regionales Rechenzentrum Niedersachsen) in der Schloßwender Straße zuständig (http://www.rrzn.uni-hannover.de/ Rubrik: E-learning).