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Prüfungsleistung

Als Studierende/-r ist man selbst dafür verantwortlich, sich innerhalb des Meldezeitraums eigenständig durch Abgabe der entsprechenden Formulare beim Prüfungsamt zur Prüfung anzumelden. Es gelten feste Fristen für die Anmeldung zu Prüfungsleistungen und für die Durchführung und Benotung der Prüfungsleistungen. Die Termine werden rechtzeitig durch Aushang bekannt gegeben und sind beim Prüfungsamt zu finden. Auf der Seite des Prüfungsamtes finden sich zudem die nötigen Formulare zur Anmeldung sowie die Prüfungsordnung zum Download.
Die Prüfungen müssen in einem festgelegten Zeitrahmen, i.d.R. zum Ende der Vorlesungszeit und zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit, absolviert werden. Die jeweiligen Prüfungsleistungen für die Module sind festgelegt und können in der Prüfungsordnung bzw. der Fachspezifischen Anlage und/oder in den Modulbeschreibungen eingesehen werden. Sollte der Rücktritt von einer Prüfung nötig sein, so kann dies schriftlich innerhalb einer Woche vor der Prüfung geschehen.

Nichtbestehen einer Prüfung

Eine nicht bestandene Prüfungsleistung kann ab der PO 2009 zwei Mal wiederholt werden. Die Anmeldung zur Wiederholung erfolgt automatisch.
Wenn die letzte Wiederholung der Prüfungsleistung eine Klausur ist, darf diese nur mit "nicht ausreichend" bewertet werden, wenn eine mündliche Ergänzungsprüfung von mindestens 15 Minuten vorliegt. Eine Ausnahme stellen die Bachelor- und Masterarbeiten dar, da diese nur ein Mal wiederholt werden dürfen.
Die Wiederholung einer Prüfung findet im Prüfungszeitraum im nachfolgenden Semester statt. Sie kann in einem anderen Seminar bei einem / einer anderen Prüfer/-in abgelegt werden. Dies sollte jedoch in Absprache mit den jeweiligen Prüfer(inne)n geschehen. Des Weiteren ist eine formlose Prüfungsummeldung beim Prüfungsamt notwendig.
Wird die letzte Wiederholung nicht bestanden, erfolgt die automatische Exmatrikulierung.

Formen von Prüfungsleistungen im FüBA

Die vorgegebene Prüfungsleistung ist in der Fachspezifischen Anlage der Prüfungsordnung festgehalten und verbindlich – auch Lehrende können keine Variation dazu ermöglichen.
Die hier aufgezählten Möglichkeiten gelten nur für den Fächerübergreifen Bachelor. Welche Prüfungsleistungen in den anderen Studiengängen, an denen die Religionswissenschaft beeiligt ist, vorgesehen sind, sind den jeweiligen Prüfungsordnungen zu entnehmen.

Die Klausur: Zu einem festgelegten und rechtzeitig bekannt gegebenen Termin innerhalb des Prüfungszeitraumes haben die Studierenden eine i.d.R. sechzigminütige schriftliche Klausur zu schreiben, welche die Inhalte (einer Lehrveranstaltung) des Moduls abfragt.

Das Referat: Referate als Prüfungsleistung umfassen eine eigenständige und vertiefte Auseinandersetzung mit einem Problem aus dem Arbeitszusammenhang der Lehrveranstaltung unter Einbeziehung und Auswertung einschlägiger Forschungsliteratur und / oder entsprechender Quellen, die Darstellung der Arbeit und die Vermittlung ihrer Ergebnisse im Vortrag (mit angemessenem Medieneinsatz) sowie in der anschließenden Diskussion. Das Referat sollte etwa 25 Minuten dauern. Ein Handout oder Thesenpapier und eine schriftliche Ausarbeitung gehören in der Regel dazu! Das Referat als Prüfungsleistung muss nicht im vorgegebenen Prüfungszeitraum stattfinden sondern ist an einem abgesprochenen Termin in einer Seminarsitzung zu halten.

Die mündliche Prüfung: Eine mündliche Prüfung dauert 20 Minuten. Mit dem Prüfer / der Prüferin werden zwei Themen aus dem Seminar- bzw. Modulkontext abgesprochen, welche in der Prüfung abgefragt werden. Die Fähigkeit zur Einordnung in den Seminar- und Modulkontext und ein Basiswissen über das besuchte Seminar werden vorausgesetzt. Der Prüfer / die Prüferin und die Themen müssen einer jeweiligen dem Modul zugeordneten und besuchten Lehrveranstaltung angehören. Neben dem Prüfer / der Prüferin muss immer eine zweite Person als Protokollant/-in während der Prüfung anwesend sein. Dies ist wichtig für Terminabsprachen, die die / der Studierende im Vorfeld selbstständig zu klären hat. Der Termin muss im vom Prüfungsamt bekannt gegebenen Prüfungszeitraum liegen. Außerdem sollte vor der Anmeldung zur Prüfung beim Prüfungsamt eine Absprache mit den Lehrenden erfolgt sein, die der Prüfung zustimmen und Themen besprechen sollten.

Die Präsentation: Eine Präsentation beinhaltet die systematische und strukturierte mediale Bearbeitung und Darbietung von fachspezifischen Themenstellungen / Inhalten unter Verwendung entsprechender Software und Präsentationsformen. Eine Präsentation muss auch ohne mündlichen Vortrag für sich stehen können. Es ist also keine schlichte vortragsbegleitende oder referatsunterstützende Powerpointpräsentation gemeint, sondern die Darstellung einer längeren Forschungsarbeit / eines komplexen Themengebietes über den Seminarinhalt hinaus, inklusive der Nutzung von Medien und beispielsweise der Erstellung einer Homepage oder der Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung (Tagung, Symposium, Ausstellung). Für diese Art der Leistung kann man 4 Punkte erreichen.