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Forschungsprofil

Die Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover verbindet sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen zum Themenfeld „Religion“. Sie zeichnet sich durch gegenwartsbezogene Religionsforschung mit einem Schwerpunkt auf „Religion“ im öffentlichen Raum aus. Bildung, Migration und Religionsdiskurse sind dabei prominente thematische Schwerpunkte.

Die Forschungsgebiete der Abteilung umfassen folgende Themen:

 

  • Arabischsprachiger Raum
  • Buddhismus
  • Diskurstheorie und -analyse
  • Ethnographische Feldforschung
  • Identität
  • Islam
  • materielle und visuelle Kultur von Religionen
  • Neue Religionen
  • Poststrukturalismus
  • Religion(en) in Europa
  • Religion und Medizin
 
  • Religionen Ostasiens, insbes. Japans
  • Religionswissenschaftliche Fachdidaktik
  • Religionswissenschaftliche Schulbuchforschung
    und Wissenskonstruktion
  • Religion in Bildungskontexten
  • „Religion“ im öffentlichen Raum
  • Religion und Politik
  • Sozialwissenschaftliche Theorien
  • Theorie und Methoden
  • weltliche Bestattungskulturen
  • Weltreligionenparadigma

 

Forschungsinteressen der MitarbeiterInnen und ausgewählte Publikationen

Prof. Dr. Wanda Alberts: Religion und Weltanschauung im öffentlichen Raum, Weltreligionenparadigma, Theorie und Methodologie der Religionswissenschaft, Religionskunde im internationalen Vergleich, religionswissenschaftliche Fachdidaktik;
sie ist unter anderem Autorin von Integrative Religious Education in Europe. A Study-of-Religions Approach (Berlin/New York 2007), Herausgeberin (mit Tim Jensen) einer Special Issue of Temenos - Nordic Journal of Comparative Religion: RE in the Nordic Countries (2013 49, 2) und Verfasserin des Artikels "Reconstruction, Critical Accommodation or Business as Usual? Challenges of Criticisms of the World Religions Paradigm to the Design of Teaching Programmes in the Study of Religions" (Method and Theory in the Study of Religions 29, 2017).

Dr. Carmen Becker: Sozialwissenschaftliche Theorien, Poststrukturalismus, Islam & Muslime, Religion und gesellschaftliche Formationen, muslimischer Aktivismus, Naher und Mittlerer Osten. Sie ist unter anderem (Ko-) Autorin des Buches Salafisme. Utopische idealen in een weerbarstige praktijk (Almere 2014)  und Autorin des „Artikel Muslims on the path of the salaf al-salih. Ritual dynamics in chat rooms and discussion forums” (Information, Communication & Society, 2011) und des Beitrags “Over veldwerk in digitale omgevingen” im Sammelband Het hart van de wetenschap. Over de waarde van veldwerk herausgegeben durch Henk Driessen (Amsterdam 2015).

 Ricarda Darm M.ed.: Diskurstheorie, kritische Diskursanalyse, Poststrukturalismus, diskursiv-religionswissenschaftliche Fachdidaktik; sie ist Autorin des Aufsatzes "Mündigkeitsselbstbildung als Referenzpunkt der Demokratiebildung", der in dem Sammelband "Citizenship Education" (Kenner/Lange 2018) erschienen ist. 

PD Dr. Christa Frateantonio: Bürgerliche Konzepte von Religion(en) in Europa, Moderne Bestattungskulturen, kulturelle Deutungen religiöser Objekte im musealen Kontext; zuletzt veröffentlichte sie die Beiträge „Zeiten und Räume der Moderne. Yoga-Studios als urbanes Phänomen“ im von ihr mit herausgegebenen Band „Religion, Raum, Natur“ (2017) sowie „Ein ‚genuin‘ multireligiöser Raum: Die ehemalige katholische Kirche Taunusstein im Besitz des Bestattungsunternehmens Wortmann“ (2015).

Dr. Steffen Führding: Geschichte der Religionswissenschaft, Theorien und Methoden der Religionswissenschaft, kritische Diskursanalyse, Klassifizierungsprozesse, Kategorie "Religion"; er ist unter anderem Autor von "Jenseits von Religion" (Bielefeld 2015)  und Herausgeber von "Method and Theory in the Study of Religion: Working Papers from Hannover" (Leiden 2017).

Dr. Katja Triplett: Buddhismus, Religionen Ostasiens (insbes. Japans), Religion und Medizin, Neue Religionen, Verflechtungsgeschichte und Pluralismus, materielle u. visuelle Kultur; zu ihren Publikationen gehören die Aufsätze "Approaching Emptiness: Buddhist Pilgrimage in Japan" (2017); "Magical Medicine? – Japanese Buddhist Medical Knowledge and Ritual Instruction for Healing the Physical Body" (2012) und die Monographie "Streben nach Glück. Schicksalsdeutung und Lebensgestaltung in japanischen Religionen", zus. mit Michael Pye und mit Beiträgen von Monika Schrimpf (Münster 2007).

Christina Wöstemeyer M.A.: Konzeptualisierungen von Religion/en und Weltanschauungen in schulischen Bildungskontexten, religionswissenschaftlicher Fachdidaktik sowie religionsbezogenen Unterrichtsfächern in Deutschland; ihr letzter Artikel beschäftigt sich mit dem Thema "Säkular-weltanschauliche Diversität in religionsbezogenen Schulbüchern in Niedersachsen".